Wir können diese Exkursion in Ronda beginnen, einer der kunsthistorisch interessantesten und romantischsten Städte Andalusiens. Hier besuchen wir den Tajo, die hundert Meter tiefe Schlucht mit dem Puente Nuevo von Martín de Aldehuela, die Stierkampfarena "Real Maestranza de Caballería", die Stiftskirche Santa María la Mayor, den Mondragón-Palast und den Palast des Markgrafen von Salvatierra, die arabischen Bäder u.a.
Die Serranía de Ronda gehört zur traditionellen Route der Weißen Dörfer, die aus Ortschaften wie Atajate, Benadalid, Algatocín, Gaucín und vielen anderen besteht.
Schließlich muss die Sierra de la Nieves erwähnt werden, ein Naturpark, in dem Überreste der Nadelwälder aus dem Tertiär erhalten sind, mit einer auf der Welt einzigartigen Tannenart: dem pinsapo.
Es ist der Küstenabschnitt der Provinz Málaga mit dem größten internationalen Einfluss, mit Ortschaften, die in der ganzen Welt als Touristenorte bekannt sind, wie Torremolinos, Benalmádena, Fuengirola, Marbella oder Estepona. Hier konzentriert sich das umfassendste Freizeitangebot Europas, mit Vergnügungs- und Aquaparks, Kasinos, Golfplätzen und renommierten Yachthäfen wie Puerto Banús. Wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt und geschützt durch die Sierra Bermeja, die Sierra Blanca und die Sierra de Mijas, finden wir herrlich gepflegte weiße Dörfer wie Casares, Ojén oder Mijas.
Das Eingangstor zur Axarquía finden wir in El Palo, einem Stadtteil Málagas, der mit den Touristenorten Cala del Moral und Rincón de la Victoria verbunden ist. Wenn wir die Küste welter entlangfahren kommen wir nach Torre del Mar, Vélez-Málaga, Algarrobo, Torrox Costa und Nerja mit seinem Balkon Europas und seinen berühmten Höhlen, die 1959 entdeckt wurden.
Die einunddreißig Gemeinden des Gebiets wurden auf fünf Routen verteilt, die ausgeszeichnet ausgeschildert sind: Route der Sonne und der Avocado, Route der Sonne und des Weins, Route des Mudéjar, Route der Rosinen, Route des Olivenöls und Route der Berge.
Bevor er in Málaga mündet, durchfließt der Río Guadalhorce ein Tal mit ausgiebiger landwirtschaflicher Nutzung, vor allem für Zitrusfrüchte.
Hier finden wir traditionelle Dörfer wie Alhaurín de la Torre, Alhaurín el Grande, Cártama, Pizarra, Alora oder Coín. Unbedingt besucht werden sollte der Naturpark Parque Ardales mit dem Stausee Conde de Guadalhorce, dem Hohlweg "Desfiladero de los Gaitanes" oder der Schlucht von El Chorro, mit 3 km Länge und bis zu 400 Metern Höhe, durch die gemeinsam die Flüsse Turón, Guadalete und Guadalhorce fließen. Den Schlusspunkt der Exkursion setzen die Ruinen der mozarabischen Kirche von Bobastro aus dem 10. Jahrhundert und die prähistorische Höhle von Ardales.
Antequera, der Hauptort des Gebiets, ist eine Stadt mit vielen Baudenkmälern, die im Herzen Andalusiens liegt. Die Burg, der Bogen "Arco de los Gigantes", die Kirchen San Sebastián, El Carmen oder Santa María la Mayor, das Museum mit dem römischen Epheben und dem Sankt Franziskus von Assisi von Pedro de Mena, sind einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Wenige Kilometer weiter befindet sich der Dolmen-Komplex von Menga, Viera und El Romeral.
Naturliebhaber finden in El Torcal eine der eindrucksvollsten Karstlandschaften Europas, und die Lagune von Fuente Piedra, im Norden der Provinz Málaga, ist ein ganz besonderes unter den Feuchtgebieten des westlichen Mittelmeerraums und die größte Flamingo-Kolonie Europas neben jener in der Camargue. Archidona, Campillos, Alameda, Mollina, Humilladero sind weitere Dörfer voller Geschichte, die unsere Exkursion ergänzen.